14. Spieltag: SG Kaarst – DJK Sparta Bilk 3:2 (2:0)

Geschrieben von Stephan Seeger am in 1. Mannschaft

SG verschafft sich mit Überraschungscoup Luft

(seeg) Die SG Kaarst kann doch noch gewinnen – und wie. Mit einem überraschenden 3:2 (2:0) gegen den starken Aufsteiger DJK Sparta Bilk verschafften sich die Blau-Weißen etwas Luft im Abstiegskampf. Trainer Adrian Dilbens lobt die kämpferiBinnen sche Leistung seiner Elf.

Die Zuschauer rieben sich zur Halbzeitpause schon ein wenig verwundert die Augen. Die Mannschaft, die vier Spiele in Serie verloren hat, führte gegen die Überraschungsmannschaft, die mit fünf Siegen am Stück angereist war, mit 2:0. Als Alexander Cule in Minute 50 nach einer feinen Vorarbeit mit seinem zweiten Treffer des Tages auch noch das 3:0 erzielte, schien das Spiel schon gelaufen. In Halbzeit eins zeigten die Gastgeber eine starke Leistung und führten durch Tore von Dennis Brune und Cule, der mit einem Schuss aus knapp 50 Metern erfolgreich war, bereits klar, nach Cules zweitem Streich bahnte sich nun sogar eine echte Sensation an. Doch Sparta Bilk würde nicht zu den Spitzentams der Liga zählen, wenn sie keine individuelle Klasse in ihren Reihen hätten. Und diese individuelle Klasse brachte die Gäste dann auch zurück ins Spiel. Binnen 13 Minuten traf Bilk zweimal, und in den letzten 20 Minuten hatten die Hausherren Glück, das Spiel nicht ganz aus den Händen gegeben zu haben.

"Heute hatten wir endlich auch mal das Spielglück auf unserer Seite, das uns in den letzten Wochen gefehlt hat", sagte SG-Trainer Adrian Dilbens, der nur Lob für seine Mannschaft übrig hatte. "Wir haben heute gezeigt, dass wir auch richtig lämpfen können. Das war schon eine starke Leistung, Hut ab", so Dilbens. Ein großer Dank galt auch den Spielern der zweiten Mannschaft, die schon 90 Minuten zuvor drei wichtige Punkte für die Kaarster Reserve geholt hatten. "Das zeigt, dass unser Verein wieder enger zusammenrückt und wir wieder zu einer Familie werden. Genau so muss es sein", sagt Dilbens. Der Dank galt vor allem Mathis Seebeck und Florian Liebich, die "sich in der letzten halben Stunde richtig Gas gegeben haben und danach völlig am Ende ihrer Kräfte waren", wie Dilbens schildert.

Durch den etwas überraschenden Sieg gegen den Überraschungs-Aufsteiger verbesserte sich die SG vorerst auf Rang elf der Tabelle. Umso wichtiger war der Sieg, weil auch die Konkurrenz punktete. Doch der Sieg ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum ersehnten Klassenerhalt.