34. Spieltag: SG Kaarst IV – SG Neukirchen-Hülchrath II 4:0 (1:0)

Geschrieben von Stephan Seeger am in 4. Mannschaft

Nöthen macht die 50 voll

(seeg) Die vierte Mannschaft der SG Kaarst hat die Saison ohne Niederlage beendet. Im letzten Saisonspiel gegen die SG Neukirchen-Hülchrath siegte die Mannschaft des Trainerduos Markus Balzer/Dominik Patzel 4:0 (1:0). Stürmer Boris Nöthen erzielte dabei seine Saisontore 49 und 50.

50 Tore in einer Saison sind an sich schon eine starke Bilanz. 50 Tore in nur 26 Spielen toppt allerdings alles. Genau diese Bestmarke hat Boris Nöthen mit einem Doppelpack am letzten Spieltag der Saison gegen Neukirchen-Hülchrath aufgestellt. Im Schnitt erzielte Nöthen also 1,9 Tore pro Spiel. Oder anders gerechnet: Alle 47 Minuten traf Nöthen für die SG Kaarst IV. "Wir wissen alle, was wir an Boris haben. Er hat wirklich eine überragende Saison gespielt. Schön, dass es am Ende noch 50 Tore geworden sind", sagte Patzel nach dem Spiel am Freitagabend, das die große Aufstiegsfeier der Vierten einläutete. 

Bereits vor der Partie standen die Blau-Weißen als Aufsteiger in die Kreisliga B fest, deshalb durften gegen Neukirchen alle spielen, die in den vergangenen Wochen und Monaten nicht so zum Zuge gekommen sind – abgesehen von Nöthen. In der Viererkette lief sogar Fitnat Irgat auf, der die Mannschaft eigentlich nur noch als Betreuer begleitet. 

Sein Abschiedsspiel gab Rene Paulussen, der mittlerweile nach Polen gezogen und dort einen neuen Job angefangen hat. "Ich werde die Jungs echt vermissen, sie sind einfach die besten. Ich bin stolz, Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein", sagte Paulussen nach der Partie mit einer kleinen Träne in den Augen. Die SG wird den schnellen Flügelstürmer auch vermissen, immerhin erzielte Paulussen in der abgelaufenen Saison 15 Tore. 

25 Minuten vor Schluss gab es noch ein besonderes Debüt: Johannes Küppers kehrte mit 55 Jahren noch einmal auf den Platz zurück. ""Johannes ist der ewige unter allen Kaarstern. In den Zeiten, in denen es der Vierten nicht so gut ging, hat er uns immer unterstützt, ist sogar ins Tor gegangen. Als uns die Stutzen ausgingen, hat er sein Portemonnaie aufgemacht und uns neue gekauft. Dafür sind wir ihm auf ewig dankbar und deshalb wollte ich ihm dieses Spiel schenken", sagte Patzel.