34. Spieltag: SG Kaarst – SSV Strümp

Geschrieben von Stephan Seeger am in 1. Mannschaft

SG feiert vorzeitig Schützenfest - Cule mit Fünferpack

Von Stephan Seeger

Die SG Kaarst hat am letzten Spieltag einen Kantersieg eingefahren und geht mit einem guten Gefühl in die Sommerpause. Gegen den SSV Strümp hieß es am Ende 7:1 (3:1). In Unterzahl erzielten die Hausherren noch drei Treffer. Trainer Yasar Kurt war trotzdem nicht ganz zufrieden.

Einen Tag nach dem letzten Saisonspiel ging es für die Mannschaft und den Trainer nach Mallorca. Absch(l)ussfahrt. Hinter der SG liegt eine Saison mit Höhen und Tiefen - wobei die Höhen leicht überwogen. So auch am letzten Spieltag gegen Strümp. Beim 7:1-Kantersieg war Alexander Cule mit fünf Treffern (8., 34., 43., 69., 89.) der überragende Spieler auf dem Platz. Die weiteren Treffer erzielten Tim Königshofen (78.) und Orhan Yerli (90.). Eine Viertelstunde vor Schluss war Rene Kirstein mit einer Roten Karte vom Platz geflogen.

Doch der SG machte dies nichts aus, auch in Unterzahl erzielte sie noch drei Treffer - alle vorbereitet durch Dennis Brune, der allerdings selbst nicht erfolgreich war an diesem Tag. "Ich hätte heute noch vier Stunden spielen können und kein Tor erzielt", sagte Brune nach dem Spiel. Aber wahrscheinlich hätte er noch ein paar vorbereitet.

Trainer Kurt war trotz des hohen Sieges nicht wirklich zufrieden. "Über weite Strecken des Spiels kann ich nicht einverstanden sein mit der Leistung. Wenn wir in der Lage sind, in Unterzahl drei Tore zu erzielen, ist das eigentlich schon aussagekräftig genug", monierte Kurt: "Ich hätte mir sehr gewünscht, dass die Jungs schon vorher die Kugel und den Gegner laufen lassen. Dann fallen die Tore nämlich von alleine, wie man gesehen hat."

Allerdings sieht Kurt auch ein, dass es "Jammern auf hohem Niveau" ist. "Nach 34 Spieltagen auf Platz sechs zu stehen und dabei 42 Spieler eingesetzt zu haben, ist mehr als respektabel. Da gilt mein Dank den Jungs, die das über die gesamte Saison getragen haben. Wir gehen mit einem positiven Erlebnis und einer guten Platzierung in die Sommerpause", sagt Kurt - und flog dann nach Mallorca.