SG Kaarst III – DJK Rheinkraft 5:1 (2:1)

Geschrieben von Stephan Seeger am in 3. Mannschaft

Es geht auch ohne den Top-Torjäger

(seeg) Die dritte Mannschaft der SG Kaarst ist nach dem Remis gegen Büttgen wieder in die Siegerspur zurückgekehrt. Gegen die DJK Rheinkraft landete die Mannschaft von Trainer Predrag Stojkovic einen 5:1 (2:1)-Erfolg, hatte anfangs aber Probleme.

Marcus Nüsse hat sich die Rückkehr an den Kaarster See sicher anders vorgestellt. Zwar ist der ehemalige Spieler und Trainer der Blau-Weißen nach seiner Kaarster Zeit nicht zum ersten Mal zurückgekehrt, doch mit einem 1:5 an alter Wirkungsstätte wollte er sicher nicht wieder seine Heimreise antreten. Dabei mussten die Hausherren auf ihren Top-Torjäger Denis Haas verzichten, der sich in einem Testkick am spielfreien Wochenende schwer verletzt hat und wohl länger ausfällt. 

Dass es auch ohne den 36-Tore-Mann geht, stellten die Hausherren vor allem im zweiten Abschnitt unter Beweis. "Wir sind sehr schleppend ins Spiel gekommen. Aber im zweiten Abschnitt haben wir ungefähr so gespielt, wie wir uns das vorstellen und dann auch die Tore gemacht", resümiert Stojkovic. Rheinkraft ging bereits nach neun Minuten durch ein Traumtor von Alexander Jagielki in Führung, Denny Serifi erzielte in Minute 20 den Ausgleich. Fabian Geisreiter erzielte vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff die Kaarster Führung. "Zum Glück haben wir das Spiel vor der Pause gedreht, das war wichtig für die Moral", sagt Stojkovic. 

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Geisreiter mit seinem zweiten Treffer auf 3:1, spätestens nach dem vierten Kaarster Treffer durch Marcel Stojkovic eine Viertelstunde vor Schluss war die Partie endgültig entschieden. Kai Bodewitz markierte den Schlusspunkt (89.). "Nach der Pause haben wir die Zweikämpfe angenommen und sind mehr gelaufen als der Gegner. Das war heute der Schlüssel", sagt Stojkovic, der den Erfolg als "Pflichtsieg" abhakte. Damit verteidigte die SG ihren Vier-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze.

Nächsten Sonntag steht das Derby bei der Reserve der Sportfreunde Vorst auf dem Programm. Auch wenn zwischen den Lokalrivalen 20 Punkte und acht Tabellenplätze liegen, muss die SG gewarnt sein. Denn Derbys haben stets ihre eigenen Gesetze.