1. Spieltag: SG Kaarst II – BV Wevelinghoven 1:6 (1:1)

Geschrieben von admin am in 2. Mannschaft, Spielberichte

Neuformierte Reserve kassiert heftige Pleite zum Auftakt 

(seeg) Die zweite Mannschaft der SG Kaarst hat unter dem neuen Trainer Gregor Hermann im ersten Pflichtspiel eine herbe Niederlage kassiert. Beim 1:6 (1:1) gegen den BV Wevelinghoven hielt die Zweite 65 Minuten lang gut mit, verlor am Ende aber völlig den Faden. 
Im Sommer hat sich das Gesicht der SG Kaarst II komplett verändert - sowohl auf, als auch neben dem Platz. Die Mannschaft wurde nach zahlreichen Abgängen komplett verändert,  auch ein neuer Trainer steht an der Seitenlinie. Gregor Hermann hat das Zepter von Heinrich Fafenrot übernommen. Die Aufgabe wurde durch die Abgänge zahlreicher Leistungsträger nicht einfacher. Dass noch einiges an Arbeit auf Hermann zukommt, wurde gleich zum Auftakt sichtbar. "Wir müssen dringend die individuellen Fehler abstellen, die wir vor den Gegentoren Nummer drei und vier gemacht haben. Und wir müssen unsere Chancen, die wir auch in der zweiten Halbzeit hatten, konsequenter ausspielen", sagte Hermann nach dem Spiel: "Das war hoffentlich ein Wachrüttler zur richtigen Zeit." 

Allerdings war das Ergebnis nach Hermanns Ansicht "zwei bis drei Tore zu hoch". Die SG ging sogar durch Fabian Geisreiter in Führung, do h kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang den Gästen der Ausgleich. "Das Gegentor war vermeidbar, wenn wir nicht den Diagonalball spielen sondern einfach im Ballbesitz bleiben", sagt Hermann. Geisreiter hatte dann nach dem Seitenwechsel die große Chance zur erneuten Führung, vergab aber im Eins-gegen-Eins gegen den Wevelinghovener Torhüter. "Wenn wir da wieder in Führung gehen, nimmt das Spiel vielleicht einen anderen Verlauf", mutmaßt Hermann. 

Doch das tat es nicht, und ab der 65. Minute spielte nur noch Wevelinghoven. Vor allem Benedikt Klassn drehte auf und bereitete zwei Treffer vor, zudem erzielte der Stürmer einen Treffer selbst. "Es kann nur besser werden, uns haben auch noch ein paar Spieler gefehlt. Wenn die dabei sind, wird es hoffentlich besser. Wir müssen einfach weitermachen", sagte Hermann.