13. Spieltag: VdS Nievenheim – SG Kaarst II 3:1 (1:1)

Geschrieben von Stephan Seeger am in 2. Mannschaft

Starker Kampf wird nicht belohnt

(seeg) Die zweite Mannschaft der SG Kaarst hat sich beim Spitzenteam aus Nievenheim für die beste kämpferische Leistung der Saison nicht belohnt. Nach zwei späten Toren verlor die Mannschaft von Trainer Predrag Stojkovic am Ende mit 1:3 (1:1). 

"Wir sind traurig, aber nicht enttäuscht" – so lautete das Credo von Predrag Stojkovic nach der bitteren 1:3 (1:1)-Pleite bei der Reserve des VdS Nievenheim. Dabei sah es lange so aus, als könne die SG einen Punkt mit nach Hause nehmen. Fünf Minuten vor dem Ende aber schoss Kai Pelzer die Hausherren auf die Siegerstraße. "Aufgrund der zweiten Halbzeit ist die Niederlage nicht unverdient, aber vom kämpferischen Aufwand her hätten wir mit einem Punkt nach Hause gehen müssen", sagt Stojkovic. Und wenn der Schiedsrichter in der Nachspielzeit das klare Handspiel im Nievenheimer Strafraum gesehen hätte, wäre die SG vielleicht auch belohnt worden. "Ich habe nach dem Spiel bestimmt mit 30, 40 Leuten gesprochen, die das Handspiel alle gesehen haben. Schade, aber das ist Fußball", sagt Stojkovic. Doppelt bitter: Im direkten Gegenzug besorgte Sven Simon den Endstand. 

Dabei zeigten die Gäste eine bärenstarke kämpferische Leistung, obwohl die Partie nicht hätte bitterer verlaufen können aus Sicht der SG. Bereits vor dem Spiel musste Stojkovic ein paar Absagen verkraften, und nach zehn gespielten Minuten hatte er bereits zweimal verletzungsbedingt gewechselt. Fabian Geisreiter und Daniel Seifert konnten nicht mehr weiterspielen. Als Orhan Yerli in Minute 75 auch noch die Gelb-Rote Karte sah, wurde es noch schwieriger gegen jetzt immer druckvollere Hausherren. Doch mit Glück und Geschick verteidigte die SG alles weg – bis eben zu jener 84. Spielminute. "Wir haben uns bis aufs Blut gewehrt, aber leider nicht belohnt", sagt Stojkovic, der dennoch stolz auf seine Mannschaft ist. "Wenn wir so weitermachen, kommen wir da unten raus, keine Frage. Wir lecken jetzt unsere Wunden und greifen dann im nächsten Spiel wieder an. Wir sind auf dem richtigen Weg", sagt er.

Am 18. November wird die Mannschaft besonders motiviert sein, denn die Sportfreunde Vorst kommen zum Derby an den See.  Mit einem Sieg kann die SG bis auf zwei Punkte an Vorst heranrücken. 

 

 gelungen.