2. Mannschaft: Zugänge

Geschrieben von Stephan Seeger am in 2. Mannschaft

Alte Weggefährten und ein Speer für die Spitze

(seeg) Das Gesicht der zweiten Kaarster Mannschaft hat sich in der neuen Saison kaum verändert. Der neue Trainer Dennis Zellmann setzt nur auf vier neue Spieler. Dagegen haben drei Akteure die Blau-Weißen verlassen.

In der vergangenen Saison drückte die SG vor allem im Angriff der Schuh. Die Chancenverwertung war das große Problem unter Oliver Ossenbühl. Das soll sich nun ändern. Zellmann lotste für den Sturm Andre Speer von Weißenberg nach Kaarst. 

"Andre stand bereits im Oberliga-Kader von Uedesheim und hat in den letzten beiden Saisons 29 Tore geschossen. Ich denke, er weiß, wo das Tor steht", sagt Zellmann über seinen neuen Angreifer. Schon in der Vorbereitung deutete Speer an, wie wertvoll er für die SG werden kann. In den bisherigen drei Testspielen erzielte Speer sechs Tore. Nach dem Verlust von Sebastian Seget, der wegen seiner permanenten Verletzungen aufgehört hat, ist Speer damit der neue Hoffnungsträger in der Abteilung Attacke. 

Neben dem 24-Jährigen holte Zellmann zwei alte Bekannte an den Kaarster See. Die beiden Mittelfeldspieler Sinan Kaplan und Dominik Jahn waren in Zellmanns Neukirchener Zeit Leistungsträger. "Auf die beiden konnte ich mich immer verlassen. Ich bin froh, dass sie jetzt unter mir in Kaarst spielen", sagte Zellmann. Vierter Zugang ist Thomas Tillenburg von Bezirksliga-Aufsteiger SV Bedburdyck-Gierath, der im defensiven Mittelfeld zu Hause ist. "Thomas wird der Mannschaft Stabilität verleihen. Er hat nicht umsonst 21 Spiele für Bedburdyck gemacht in der letzten Saison", sagt Zellmann. 

Der Kern der Mannschaft bleibt also erhalten. "Ich wollte die Truppe punktuell verstärken, weil das Gerüst wirklich stark ist", sagt Zellmann, dessen Kapitän das Kaarster Urgestein Oliver Hensen bleibt. 

Neben Seget haben Eser Pekin (TuS Grevenbroich) und Daniel Hermanns (Ziel unbekannt) die Zweite verlassen.