2. Spieltag: SG Kaarst – Viktoria Anrath 3:2

Geschrieben von Stephan Seeger am in Damen

Saisonstart geglückt

(KM) Nach dem 4:0-Auftaktsieg beim SC Waldniel zum Saisonbeginn (Tore: Lena Ciochon, Kathi Wetterau) ließen die Kaarster Damen einen knappen 3:2-Heimsieg gegen Viktoria Anrath folgen.

Die ersten zehn Minuten wurden regelrecht verschlafen und durch unnötige Unkonzentriertheiten in der Hintermannschaft stand es bereits nach sieben Minuten 2:0 für die Gäste aus Anrath. Nach diesem „Hallo-Wach-Erlebnis“ begannen nun auch die Blau-Weißen, Fußball zu spielen. Nach klaren Chancen durch Katha Peifer und Trine Heinze hätten die Gastgeberinnen das Spiel bereits nach 35 Minuten wieder ausgleichen können. In der 38. Minute erzielte dann Vanessa Reintke nach einem Abpraller dann den Anschlusstreffer für Kaarst.

SG auch nach der Pause dominant

Nach der Pause, in der Lena Gehlen für Vanessa Reintke und Michelle Stommel für Kristina Seidler eingewechselt wurden, setzten die SG-Damen ihre Angriffsbemühungen fort. Mehr als einmal vergaben sie dabei hundertprozentige Möglichkeiten zum Ausgleich. In der 60. Minute sah Peifer nach einem Foulspiel die Gelbe Karte.Die Geduld der anwesenden Zuschauer wurde auf eine harte Probe gestellt und es dauerte bis zur 68. Minute, ehe Gehlen nach einer Ecke mit einem sehr schönen, direkt verwandelten Schuss das 2:2 erzielte. In der 70. Minute musste Nina Gabrieli verletzt vom Platz und wurde durch Kathi Meyer ersetzt. Nun machte sich auch die gute Vorbereitung der Kaarsterinnen bezahlt: die konditionellen Vorteile gegenüber den Gästen nutze Heinze mit einem tollen Solo in der 71. Minute und traf zum hochverdienten 3:2 Endstand.

„Was will man mehr?“

„Ich bin nicht ganz so zufrieden mit der Leistung der Mädels heute“, sagte Trainer Dieter Merzenich nach dem Spiel: „Wir haben es uns unnötig schwer gemacht, durch den frühen Rückstand geraten wir unnötig unter Druck. Respekt, dass die Damen nicht aufgesteckt haben. Auch so ein Spiel muss erst einmal  gedreht werden.“ Zum Saisonauftakt sagte der Coach: „Wir stehem mit sechs Punkten und 7:2 Toren nach zwei Spielen da. Was will man mehr“?

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