26. Spieltag: VfL Benrath – SG Kaarst 2:3 (1:3)

Geschrieben von Stephan Seeger am in 1. Mannschaft

Am Ende wurde es unnötig spannend

Die SG Kaarst hat das Duell mit dem in diesem Jahr sieglosen VfL Benrath 3:2 (3:1) gewonnen und sich ein bisschen Luft verschafft.

Trainer Adrian Dilbens war erleichtert. "Hintenraus war es spannender, als es hätte sein müssen", sagte der Trainer der SG Kaarst nach dem 3:2 seiner Mannen in Benrath. Denn die SG erspielte sich eine 2:0- sowie eine 3:1-Führung, nachdem Marcel Schmautz (6.), Orhan Yerli (13.) und Florian Liebich (44.) in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg stellten. Einziger Negativaspekt war das Gegentor durch Sinan Dündar in Minute 41.

Und als Alexander Willms acht Minuten vor Schluss die Hausherren noch einmal heranbrachte, wurde es tatsächlich noch spannend, doch die SG brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. "Unsere Tore waren super herausgespielt. Nach dem 2:0 haben wir allerdings zu wenig gemacht, dafür wurden wir auch prompt bestraft", sagt Dilbens. Das 3:1 war dann ganz nach Dilbens' Geschmack. "Wir haben das am Freitag im Training noch genau so eingeübt, und dann machen wir damit auch noch das dritte Tor. Das hat mich sehr gefreut", sagt der Coach.

Allerdings beklagt er auch, dass seine Mannschaft immer wieder in die gleichen Rhythmen verfällt. "Wir haben immer Angst, solche Spiele noch zu verlieren als dass wir sehen, wozu wir wirklich in der Lage sind", so Dilbens. Dass die SG das Spiel mit "Hängen und Würgen" über die Runden gebracht hat, wie der Übungsleiter die letzten Minuten beschreibt, hat ihn aus zweierlei Gesichtspunkten gefreut: Zum einen, weil die SG natürlich wichtige Punkte im Abstiegskampf sammelte, zum anderen, weil seine Mannschaft ein solches Spiel vor gut einem Jahr noch aus der Hand gegeben hätte. "Da sieht man die positive mentale Entwicklung", so Dilbens, der in Benrath mit seinem letzten Aufgebot auflaufen und in den letzten zehn Minuten auch noch mit zehn Mann spielen musste. "Die Mannschaft hat aber großen Willen gezeigt, dafür gebührt ihr Respekt", sagt der Coach. Die Punkte waren doppelt wichtig, weil in der kommenden Woche der Ligaprimus Ratingen II an den See kommt.