5. Spieltag: SG Kaarst – FC Delhoven 2:2 (0:1)

Geschrieben von Stephan Seeger am in 1. Mannschaft

SG zeigt Moral und holt zweifachen Rückstand auf

(seeg) Nach dem Sieg in Gnadental hat die SG Kaarst das zweite Spiel unter dem neuen Trainer Adrian Dilbens auch nicht verloren. Beim 2:2 (0:1) gegen Aufsteiger FC Delhoven bewies die Mannschaft Moral und holten nach zweifachem Rückstand noch einen am Ende verdienten Punkt. 

"Das Ergebnis geht in Ordnung, auch wenn wir ein bisschen mehr vom Spiel hatten. Wenn man nach zwei Rückständen noch unentschieden spielt, ist das schon okay", sagte Dilbens nach der Partie. Kevin Koplowitz brachte die Mannschaft von Trainer Dennis Kessel zweimal in Front (34./58.), die SG antwortete durch einen satten 40-Meter-Hammer von Alexander Sitter (52.) und den eingewechselten Mario Dundovic, der erst seit Mitte der Woche spielberechtigt ist. "Das war natürlich ein super Einstand für ihn", freut sich Dilbens.

Die SG erarbeitete sich ein Chancenplus, machte in den entscheidenden Situationen aber haarsträubende Fehler. Vor den beiden Gegentreffern verloren die Hausherren jeweils im Aufbauspiel den Ball, Delhoven bedankte sich artig und erzielte jeweils ein Tor. "Das ist der nächste Entwicklungsschritt, den wir machen wollen und müssen. Nicht nur, dass wir die Bälle klarer spielen müssen, wir haben auch taktische Fehler gemacht und hätten die Gegentore besser verteidigen können", sagte Dilbens. Der Coach weiß, dass er und seine Mannschaft noch "viel Arbeit vor uns haben", war phasenweise mit dem Spiel seiner Mannen allerdings zufrieden. "Das sah teilweise schon so aus, wie ich mir das vorstelle", sagte Dilbens. Trotz eines Platzverweises für Delhovens Fabian Kotulla blieb es beim gerechten Unentschieden, weil die Gäste in der letzten Viertelstunde leidenschaftlich verteidigten. 

In der kommenden Woche geht es zum TSV Eller, der nach vier Spielen sieben Punkte auf dem Konto stehen hat. Die SG rangiert mit ihren vier Zählern im unteren Tabellenmittelfeld, ein Sieg in Eller würde die Gemüter nach dem turbulenten Saisonstart noch ein bisschen mehr beruhigen.