7. Spieltag: SG Kaarst – TuS Grevenbroich 3:0 (2:0)

Geschrieben von Stephan Seeger am in 1. Mannschaft

Anschluss geschafft

(seeg) Die SG Kaarst hat das richtungsweisende Spiel gegen den TuS Grevenbroich 3:0 (2:0) gewonnen. Trainer Adrian Dilbens sah einen verdienten Sieg, war zwischenzeitlich aber nicht immer zufrieden mit der Leistung. 

Schon nach acht Minute gingen die Hausherren in Führung. Nach schöner Vorarbeit von Dennis Brune legte sich Orhan Yerli den Ball im Sechzehner zurecht und traf zum 1:0. Als Alexander Sitter nur sieben Minuten später einen Freistoß direkt verwandelte, deutete alles auf einen ruhigen Nachmittag für die Gastgeber hin. Doch dann gab die SG das Spiel aus der Hand und lud den TuS zu einigen Chancen ein. Zum Glück aber vergab Tim Allroggen die größte, als er freistehend vor dem Kaarster Keeper Tobias Schriddels vergab. "Das darf uns nicht passieren, daran müssen wir arbeiten. Wir haben dem Gegner durch unsere Fehler zu viele Chancen ermöglicht", sagte Dilbens nach der Partie. 

Im zweiten Abschnitt spielte die SG dann allerdings clever und stand gut. Elf Minuten vor dem Schlusspfiff lief Brune der Grevenbroicher Abwehr davon, bediente Philipp Hasse in der Mitte. Der musste nur noch einschieben. "Das war ein perfekter Konter, das haben wir gut ausgespielt", sagte Dilbens: "Alles in allem war das ein verdienter Sieg. Unser Spielaufbau und unser Pressig hat vor allem am Anfang gut funktioniert. Jetzt müssen wir es hinbekommen, das über die gesamte Spielzeit zu schaffen", so Dilbens. 

Sein Gegenüber Michael Ende haderte mit den vergebenen Chancen. "Wir machen am Ende zu wenig draus. Heute waren wir am Ende zu ungefährlich", so Ende. Die Gäste liefen sich im zweiten Abschnitt oftmals fest und verpassten es, den Abschluss zu suchen. So hatte die SG trotz optischer Unterlegenheit eigentlich leichtes Spiel. Durch den Sieg halten die Blau-Weißen Anschluss an das Mittelfeld. In der kommenden Woche reist die SG zum punktgleichen SV Uedesheim. "Auch da wollen wir natürlich gewinnen, dann haben wir erst einmal ein bisschen Ruhe", blickt Dilbens voraus. Ruhe kann die SG in diesen wilden Tagen jedenfalls gut gebrauchen.